M100 Media Award 2021: Livestream der Preisverleihung am 6. Oktober

Aktuelles

Prof. h.c. Dr. Alexandra Borchardt verstärkt den M100-Beirat

Wir freuen uns sehr, Prof. h.c. Dr. Alexandra Borchardt im Beirat des M100 Sanssouci Colloquiums begrüßen zu dürfen!
Mit Alexandra Borchardt haben wir eine höchst profilierte Journalistin, Wissenschaftlerin und Buchautorin  gewonnen, die international an der Schnittstelle zwischen Journalismus und Wissenschaft arbeitet und forscht.

Sie arbeitet als Beraterin und Coach für die World Association of News Publishers (WAN-IFRA) in deren Table Stakes Europe Programm zur digitalen Transformation von Nachrichtenredaktionen und für die Hamburg Media School, wo sie das Journalism Innovators Program leitet. Sie ist Hauptautorin des EBU News Report 2021/22 der Europäischen Rundfunkunion „What’s Next? Public Service Journalism in the Age of Distraction, Opinion and Information Abundance” und ist als Senior Research Associate mit dem Reuters Institute for the Study of Journalism an der University of Oxford verbunden, nachdem sie bis 2019 als Director of Leadership Programmes tätig war. Zuvor war sie geschäftsführende Redakteurin der Süddeutschen Zeitung (SZ), Deutschlands führender Qualitätstageszeitung.

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Andrej Dynko: Tagebuch aus einem Minsker Gefängnis

13 Tage war Andrej Dynko, von 2000 bis 2020 Chefredakteur der belarussischen Zeitung Nasha Niwa, im Juli in Haft. Mehr als 36.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr in Belarus aus politischen Gründen verhaftet. Kurz nach seiner Freilassung hat der 47-Jährige, der 2017 Teilnehmer des M100 Sanssouci Colloquiums war, einen erschütternden Text über seine Tage in einem Minsker Gefängnis niedergeschrieben. Gegen Dynko wird weiter strafrechtlich ermittelt und er darf das Land nicht verlassen, „aber ich bin froh, dass ich wenigstens mit meinen Kindern zusammen bin“, hat er uns in einer Email geschrieben. Und er bittet uns: „Sprechen Sie über Belarus, bringen Sie das Thema Belarus zur Sprache, wann immer es sinnvoll ist, und lassen Sie uns hoffen, dass ein starkes, geeintes Europa mit Rechtsstaatlichkeit der Pol sein wird, der schließlich auch mein Land verändern wird.“
Andrejs Kollegen, die Nascha-Niwa-Redakteure Jegor Martinowitsch und Andrej Skurko, sitzen weiter im Minsker Wolodarka-Gefängnis.

Andrejs aufrüttelnden Bericht lesen Sie hier:

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Memoiren von Hella Pick: „Invisible Walls“

Hella Pick, legendäre Journalistin und Mentorin, die Doyenne von M100, jahrzehntelang die rechte und linke Hand von Lord Weidenfeld und immer noch aktiv und in der Welt unterwegs, hat ihre Memoiren geschrieben: „Invisible Walls. A Journalist in Search of her Life“ lautet der Titel ihrer beeindruckenden und lesenswerten Memoiren, die im Herbst 2022 auf Deutsch im Czernin Verlag erscheinen werden. Die englische Originalausgabe ist im vergangenen Frühjahr bei Weidenfeld & Nicholson erschienen.

„Hella Pick hat viele der erdbebenreichsten Momente der letzten rund vierzig Jahre miterlebt und darüber berichtet. Jetzt wendet sie ihre außergewöhnlichen Berichterstattungsfähigkeiten auf sich selbst an – und das Ergebnis ist faszinierend, bewegend und wirklich inspirierend“, schreibt Alan Rusbridger, ehemaliger Chefredakteur des Guardian.

Anne McElvoy, Leiterin von Economist Radio, Großbritannien, schreibt: „Ein außergewöhnliches Leben, erzählt von einem Veteranen unter den Auslandskorrespondenten, der ausführlich über die Kräfte berichtet hat, die den Kalten Krieg geprägt haben – und seine unruhigen Nachwirkungen. Vom Bau der Berliner Mauer bis zu ihrem Fall, dem Kampf um Afrika, dem Machtspiel zwischen Washington und New York und dem Aufstieg Chinas war Hella Pick mit ihrem Notizbuch und ihrem scharfen Auge dabei. Ihre Odyssee vom Kind, das mit dem ‚Kindertransport‘ nach Großbritannien geschickt wurde, bis zur Doyenne des Auslandskorps ist eine reiche Entdeckungsreise – beruflich und persönlich.“