M100 Media Award 2020: Livestream der Preisverleihung am 17. September

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Übersicht über das Thema, Agenda und Speaker von M100 am 17. September 2020

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Aktuelles

Wir freuen uns über die Medienkooperation mit Polis180

Das M100 Sanssouci Colloquium kooperiert in diesem Jahr mit dem jungen Europäischen Grassroots-Thinktank Polis 180. Der Thinktank hat es sich zum Ziel gesetzt, Ideen, Analysen und Lösungsansätze der jungen Generation durch innovative, partizipative und inklusive Ansätze in den politischen Diskurs einzubringen, mit neuen und kreativen Formaten Alternativen für eine konstruktive Europa- und Außenpolitik zu entwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse für politische EntscheidungsträgerInnen zu übersetzen. Beim M100 Sanssouci Colloquium werden Mitglieder des Thinktanks an den Sessions teilnehmen und die Debatten durch Studien und Umfrageergebnisse bereichern.

Prof. Dr. Andreas Rödder hält Keynote beim M100 Sanssouci Colloquium

„Europa sollte aus Erfahrung klug werden. Die moralische Aufladung der „ever closer union“ hat die große Idee der Europäischen Union zu einer Ideologie übersteigert. Damit bringt sie sich um die Bereitschaft zur Selbstkritik und die Fähigkeit zur Korrektur – und gefährdet ihre einmaligen historischen Leistungen. Was Europa braucht, ist eine kluge Mischung aus Realismus und Ideen – eine flexible Union ihrer so unterschiedlichen Mitgliedsstaaten. Sie sind und bleiben die Träger der Demokratie – und das ist auch gut so.“

Prof. Dr. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte, Johannes Gutenberg Universität Mainz, Deutschland

Viktor Jerofejew spricht beim diesjährigen M100 Sanssouci Colloquium

„Die westliche Demokratie sieht im Moment nicht gut aus – wie ein Baum ohne Wurzeln oder mit fallenden Blättern. Post-sowjetische Nationen wie die Ukraine und Georgien oder pro-europäische Oppositionsbewegungen in Russland wollen Europa nachahmen, indem sie dieselben Werte teilen. Aber die westliche Demokratie wurde ein Simulacrum, und ihr hinterher zu laufen, ist als ob man einem Geist nachlaufen würde.“

Viktor Jerofejew, Schriftsteller, Russland