John Kampfner

Autor, Journalist und Gründer/ehem. CEO
Creative Industries Federation
Großbritannien

Analog

John arbeitet seit 25 Jahren in den Bereichen Medien, globale Angelegenheiten, britische Politik, Bildung, Wirtschaft, Kunst und NGOs.

Er begann seine journalistische Karriere als Auslandskorrespondent beim Daily Telegraph, zunächst in Ost-Berlin, wo er über den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands berichtete, und dann in Moskau zur Zeit des Zusammenbruchs der Sowjetunion.

Später wurde er politischer Chefkorrespondent der FT und politischer Kommentator für die BBC-Sendungen Today und Newsnight.

Als Herausgeber des New Statesman von 2005 bis 2008 führte er das Magazin zu einem 30-jährigen Auflagenhoch. 2006 war er Current Affairs Editor of the Year der Society of Magazine Editors.

Im Jahr 2002 gewann er den Preis der Foreign Press Association als Journalist des Jahres und Film des Jahres für einen zweiteiligen BBC-Film über den israelisch-palästinensischen Konflikt mit dem Titel ‚The Ugly War‘. Sein Film ‚War Spin‚ erhielt beträchtliche öffentliche Aufmerksamkeit.

Er schreibt jetzt wöchentlich für die Times und erscheint regelmäßig in anderen Zeitungen wie der FT, dem Guardian und New European. Er tritt häufig bei der BBC und Sky auf und hat eine Reihe von Sendungen für BBC Radio 4 gemacht. Seine neueste Sendung für Analysis befasst sich mit dem Thema, ob Demokratien oder Autoritäre stärker aus dem Covid-19 hervorgegangen sind.

Sein neuestes und sechstes Buch, Why the Germans Do It Better, erscheint am 27. August bei Atlantic. Bisherige Werke umfassen den Bestseller Blair’s Wars (2003), der inzwischen zu den Standardtexten in Schulen gehört; Freedom For Sale (2009), das 2010 auf der Shortlist für den Orwell Prize stand, und 2014 The Rich, from Slaves to Superyachts, A 2000-Year History.

Er ist Senior Associate Fellow am Royal United Services Institute und ist Berater der Frankfurter Buchmesse.

John gründete 2014 unter großem Beifall die Creative Industries Federation, die eine einheitliche Stimme für den kreativen Sektor Großbritanniens darstellt. Acht Jahre lang war er Gründungsvorsitzender von Turner Contemporary, einer der erfolgreichsten Kunstgalerien des Landes. Jetzt ist er Vorsitzender des House of Illustration. Für seine Verdienste in der Kunstbranche wurde ihm 2019 die Ehrendoktorwürde der Bath Spa University verliehen.

Vier Jahre in Folge wurde er in der Evening Standard Progress 1000 Umfrage zu einem der einflussreichsten Londoner ernannt. Er spricht fließend Deutsch und Russisch und hält regelmäßig Vorträge auf internationalen politischen Konferenzen und Kulturfestivals.