Jean-Paul Marthoz

Europe Advisory Committee
Committee to Protect Journalists (CPJ, New York)
Belgien

Analog

Jean-Paul Marthoz (Belgien) ist außenpolitischer Kolumnist bei der brüsseler Tageszeitung Le Soir und lehrt über internationalen Journalismus/Medien und Terrorismus an der Katholischen Universität Löwen (UCLouvain, Belgien).

Er ist stellvertretender Vorsitzender des Beirats der Europa- und Zentralasien-Abteilung von Human Rights Watch und sitzt außerdem im Redaktionsbeirat der Zeitschrift Index on Censorship (London), im Beirat des Ethical Journalism Network (EJN, London) und im wissenschaftlichen Beirat des Bastogne War Museum.

Er war Auslandsredakteur und Redaktionsleiter von Le Soir (1980-1991), Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins Trends/tendances (1992-93), Direktor des Media for democracy Program der International Federation of Journalists (1994-96), europäischer Pressedirektor von Human Rights Watch (1996-2006), Redaktionsleiter der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift Enjeux internationaux (2003-2008) und EU-Korrespondent des Committee to Protect Journalists (2010-2017).

Er ist Autor oder Koautor von rund 20 Büchern über Journalismus, Menschenrechte und internationale Beziehungen. Sein neuestes Buch, En première ligne. Le journalisme au coeur des conflits (Oktober 2018), ist eine Reflexion über Krieg und Journalismus. Er ist außerdem Autor einer Reihe von Handbüchern zur internationalen Berichterstattung: Couvrir les Migrations (2012), Terrorism and the Media. A Handbook for Journalists (UNESCO, 2017), und Journalisme International (2018, 3. Aufl.). Im Jahr 2021 hat er Medienaufsätze in zwei Büchern über (Anti-)Terrorismus verfasst: Le nouvel âge des extrêmes (Presses universitaires de Montréal) und das Liber Amicorum zu Ehren des scheidenden EU-Koordinators für Terrorismusbekämpfung Gilles de Kerchove (EU-Rat).

Er hat Berichte verfasst, Missionen durchgeführt und an Schulungsprogrammen für eine Reihe internationaler Organisationen teilgenommen (Komitee zum Schutz von Journalisten, Internationale Journalistenföderation, Europäische Journalistenföderation, UNESCO, Europarat, Europäische Union, Naumann-Stiftung, Norwegisches Ressourcenzentrum für Friedenskonsolidierung, Hirondelle-Stiftung, Thomson Reuters Foundation, International Media Support usw.).