Über M100

Das M100 Sanssouci Colloquium wurde im Jahr 2005 im Rahmen der Bewerbung Potsdams als Kulturhauptstadt Europas 2010 von einer Gruppe führender Persönlichkeiten aus Medien und Politik initiiert. Seitdem findet die Konferenz einmal im Jahr im Park Sanssouci statt.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören Jann Jakobs (Oberbürgermeister Landeshauptstadt Potsdam; Vorsitzender M100-Beirat), Lord Weidenfeld (Präsident, Institute for Strategic Dialogue, London; Vorsitzender, Weidenfeld & Nicolson, London; Co-Vorsitzender M100-Beirat), Dr. Mathias Döpfner (CEO Axel Springer SE), Dr. Frank Schirrmacher (Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung), Kai Diekmann (Herausgeber BILD-Gruppe) und Wolfram Weimer (Publizist, ehemaliger Chefredakteur Cicero).

Die Idee dieses internationalen Forums ist es, Europas tonangebende Redakteure, Kommentatoren und Medienbesitzer (Print, TV und Internet) sowie öffentliche Schlüsselfiguren zusammenzubringen, um die Rolle und den Einfluss der Medien in internationalen Angelegenheiten zu untersuchen und sich für Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit einzusetzen. Als ein moderner Ost-West Brückenbauer fördert das M100 Sanssouci Colloquium Medienbeziehungen und deckt Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in den Aufgaben der Medien verschiedener Kulturen und Regionen auf.

Zum Abschluss des Colloquiums wird im Rahmen eines Gala-Abends der M100 Media Award verliehen. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die in Europa und der Welt Spuren hinterlassen haben. Die Auszeichnung steht für Verdienste um den Schutz der freien Meinungsäußerung und die Vertiefung der Demokratie sowie für besondere Leistungen um die europäische Verständigung.

Der Konferenz vorgeschaltet ist der M100 Young European Journalists-Workshop (früher: M100 Jugend Medien Workshop), der jedes Jahr Nachwuchsjournalisten zwischen 18 und 26 Jahren aus ganz Europa nach Potsdam einlädt. Neben der Vermittlung von praktischem und theoretischem Wissen journalistischer Arbeit strebt die Veranstaltung eine nachhaltige Vernetzung zwischen den Teilnehmern an. Schon während des Workshops steht der Austausch untereinander im Vordergrund: sie lernen aus erster Hand Lebens- und Arbeitsbedingungen gleichaltriger Kollegen aus vollkommen anderen politischen und gesellschaftlichen Systemen kennen. M100 fördert nicht nur interkulturelle Kompetenz, sondern auch Demokratieverständnis, Offenheit und Toleranz.