Weidenfeld, Dr. Ursula

Journalistin, Kolumnistin, Moderatorin,
Deutschland

 

 

Ursula Weidenfeld ist Journalistin, Kolumnistin und Moderatorin in Berlin und Potsdam. Sie studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaft in Bonn und München und promovierte in Bonn. Nach einem Volontariat an der Georg-von-Holtzbrinck-Schule in Düsseldorf arbeitete sie als Korrespondentin und stellvertretende Ressortleiterin bei der Wirtschaftswoche, bevor sie zum Tagesspiegel nach Berlin ging. 1999 wechselte sie in das Gründungsteam der Financial Times Deutschland, wo sie das Unternehmens-Ressort leitete. Ende 2001 kehrte sie zum Tagesspiegel zurück und wurde 2004 stellvertretende Chefredakteurin. Von 2008 bis 2009 war sie Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins Impulse. Sie ist regelmäßige Kolumnistin beim Tagesspiegel und bei T-online. 2014 und 2015 vertrat sie den Lehrstuhl für Journalismus an der Johannes Gutenberg Universität Mainz.Sie ist Herausgeberin des Buchs „Nützliche Aufwendungen? Der Fall Siemens und die Lehren für Unternehmen, die Industrie und Gesellschaft“, das 2011 erschien.

2012 veröffentlichte sie gemeinsam mit dem Spiegel-Journalisten Michael Sauga den Band „Gelduntergang. Wie Banken und Politik unsere Zukunft verspielen.“, 2017 erschien ihr Buch „Regierung ohne Volk. Warum unser politisches System nicht mehr funktioniert“, Berlin 2017.

2007 wurde ihr der Ludwig Erhard Preis für Wirtschaftspublizistik verliehen, seit 2015 leitet sie die Jury für den Preis. 2012 erhielt sie den Karl-Hermann-Flach-Preis.