Armin Laschet

Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Deutschland

Armin Laschet wurde am 18. Februar 1961 in Aachen geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Laschet studierte Rechts- und Staatswissenschaften mit dem Schwerpunkt Völkerrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sein erstes juristisches Staatsexamen legte er 1987 ab. Von 1987 bis 1994 absolvierte er eine Ausbildung zum Journalisten und arbeitete als freier Journalist für bayerische Rundfunksender und das Bayerische Fernsehen. Zudem war er wissenschaftlicher Berater der Präsidentin des Deutschen Bundestages.

Von 1994 bis 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und arbeitete schwerpunktmäßig im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 1999 wurde er ins Europäische Parlament gewählt. Dort widmete er sich der Außen- und Sicherheitspolitik und war Berichterstatter des Parlaments für die Beziehungen der Europäischen Union zu den Vereinten Nationen. Von 2005 bis 2010 war er Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und damit der erste Integrationsminister Deutschlands. Ab 2010 war er zugleich Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien. Seit 2010 ist Armin Laschet Mitglied des Landestags Nordrhein-Westfalen, seit 2012 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands. Von 2013 bis 2017 war er Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.

Seit dem 27. Juni 2017 ist Armin Laschet Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit dem 1. Januar 2019 ist er außerdem Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Er ist Mitglied des Direktoriums zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.

@ArminLaschet