M100-Beiratsitzung mit Staffelübergabe an Sabine Wessels als neue Projektleiterin

Potsdam, 23. Januar 2018. Bei der M100-Beiratsitzung wurde nicht nur das Thema der kommenden Konferenz besprochen, sondern auch Sabine Sasse nach 11 Jahren als M100-Projektleiterin verabschiedet. Sie hat im Oktober 2017 eine neue Aufgabe als Geschäftsführerin der pro-europäischen Initiative United Europe übernommen. Ihre Nachfolgerin ist Sabine Wessels, die seit Jahren als Campaignerin und Projektleiterin für zahlreiche Institutionen und Veranstaltungen arbeitet, vor allem im Mediensektor. weiterlesen M100-Beiratsitzung mit Staffelübergabe an Sabine Wessels als neue Projektleiterin

Die Zusammenfassung des M100YEJ ist online!

23. Oktober 2017. Der diesjährige M100 Young European Journalists Workshop (M100YEJ) mit dem Thema „Wie man unabhängigen Journalismus finanziert – Ausbildung, Plattformen und Geschäftsfmodelle“. Mehr über den Workshop mit 25 talentierten Journalisten aus den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland erfahren Sie (auf Englisch) hier.

 

 

Das Video des #M100SC ist online!

24. September 2017. Hier ist das Video des diesjährigen #M100SC! Fast 80 führende Medien- und Meinungsmacher sowie Vertreter aus Politik und Wissenschaft aus ganz Europa und den USA diskutierten am 14. September über die Auswirkungen politischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Entwicklungen und die Perspektiven eines freiheitlichen, demokratischen Europas und zeigten Lösungen und neue Denkansätze auf. Die Gründerin und Geschäftsführerin von Doshd TV, Natalja Sindejewa, erhielt den M100 Media Award. Walter J. Lindner, Staatsekretär im Auswärtigen Amt, vertrat den erkrankten Außenminister Sigmar Gabriel, Bild-Chefredakteurin Tanit Koch hielt eine bewegende Laudatio.
Gefördert wurde die diesjährige Veranstaltung von der Landeshauptstadt Potsdam, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Auswärtigen Amt und dem National Endowment for Democracy. Sponsoren sind oz capital, medienlabor und Facebook. Kooperationspartner: Polis 180, Reporter ohne Grenzen, Sourcefabrik, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sowie VDZ. Ein besonderer Dank gilt HeyFilm für die Produktion des Films.

Besondere Einblicke in den M100YEJ

Potsdam, 21. September 2017. Während des 7-tägigen Workshoptrainings des M100 Young European Journalists Workshop haben unsere 15 Nachwuchsjournalisten aus Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland im Training verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten ihrer eigenen Projekte kennengelernt. Bei einem Pitchabend konnten sie ihre Projekte vorstellen und erhielten ein Feedback von verschiedenen Stiftungen. Anschließend folgte eine 2-tägige Hospitanz bei deutschen Medienhäusern. Das Video von HeyFilm ermöglicht einige Einblicke!

 

Can Dündar: Demokratische Türken und Deutsche sollten gemeinsam für ihre Werte kämpfen

Potsdam, 14. September 2017. In seiner Eröffnungsrede des diesjährigen M100 Sanssouci Colloquiums mit dem Titel „Demokratie oder Despositie? Die Renaissance der dunklen Mächte“ wirft der türkische Journalist Can Dündar den westlichen Gesellschaften mangelnde Treue zu ihren eigenen politischen Werten vor. Sie finden die gesamte Rede, die die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” in voller Länge veröffentlicht hat, hier.

Das #M100SC wirft seine Schatten voraus: Plädoyer für inklusive Demokratie im 21. Jhd. von M100SC Teilnehmer Dr. Tobias Endler

Dr. Tobias Endler, #M100SC Teilnehmer und Research Associate/Ph.D. & Research Coordinator am Heidelberg Center for American Studies gibt uns thematisch schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Colloquium am Donnerstag in Potsdam. In seinem Essay heute auf CARTA beschreibt er zunächst die Entwicklung der Demokratie in einer internationalen Ordnung unter neuen Vorzeichen, hinterfragt ihre Stellung als einzig vernunftsgebotene politische Herrschaftsform des 21. Jahrhunderts und betont schließlich ihre Chance und Relevanz. Mehr zu dem Thema wird in Session I „The Dawning of a New Age“ diskutiert. Hier geht es zum Artikel von Tobias Endler.

#M100SC-Teilnehmerin Maria Stepanova plädiert für gegenseitiges Verständnis zwischen Russland und dem Westen

„Die letzten Jahre – die düsteren Jahre in der Geschichte des modernen Russlands – sind geprägt von einer zunehmenden Entfremdung zwischen Russland und dem Westen. Haben wir noch eine Chance dafür, einen funktionierenden Dialog aufrechtzuerhalten? Nach Zeiten der Zusammenarbeit und des fruchtvollen Austauschs erfahren wir Ernüchterung und Desintegration  – aber das kann man auch als Herausforderung betrachten. In dunklen Zeiten ist es sogar noch wichtiger geworden sich weiterhin für gegenseitiges Verständnis zwischen Russland und dem Westen einzusetzen, um der Logik der Entfremdung und Verständnislosigkeit standzuhalten.“

Maria Stepanova, Chefredakteurin, Colta.ru, Russland